Was AFIR-Konformität für Energieversorger bedeutet
July 10, 2025
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Autor: eMabler Team

Kurze Antwort
AFIR setzt verbindliche Anforderungen an Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in ganz Europa: netzübergreifende Roaming-Interoperabilität, offene Ad-hoc-Zahlung ohne Registrierung, Mindeststandards für die Verfügbarkeit sowie standardisierte Kommunikationsprotokolle wie OCPP und OCPI, mit Vorgaben für Hochleistungskorridore ab 2025 und steigenden Abdeckungszielen bis 2030. Für Energieversorger ist AFIR-Konformität nicht nur eine rechtliche Pflicht, sondern ein kommerzielles Tor: Nicht konforme Infrastruktur riskiert den Ausschluss von öffentlicher Förderung, regionalen Ladepartnerschaften und Ausschreibungen, die zunehmend an regulatorische Übereinstimmung geknüpft sind. Der Rahmen der EU für Energiegemeinschaften unter RED II und III schafft eine parallele Chance: Lokale Energiegemeinschaften dürfen Ladeinfrastruktur entwickeln, was für Versorger einen neuen Kanal eröffnet, um White-Label-Laden, Abrechnung, Überwachung und gesteuertes Laden für Einsätze auf Gemeinschaftsebene anzubieten. Wer den Einstieg aufschiebt, sieht steigende Kosten für die technische Nachrüstung und verkleinert das Zeitfenster, um vor den regulatorischen Meilensteinen 2027 bis 2030 erstklassige Marktpositionen zu besetzen.
Dieser Beitrag geht auf jeden dieser Punkte im Detail ein.
Ladeinfrastruktur wird für Energieunternehmen in ganz Europa zu einem Kerngeschäft, und zwei große EU-Vorhaben beschleunigen diesen Wandel: die Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) und der Aufstieg der Energiegemeinschaften. Beide bringen neue Pflichten und öffnen zugleich die Tür zu Wachstum in der Ladeinfrastruktur.
Wenn Sie als Energieversorger Ihre Ladedienste prüfen oder ausbauen, gibt unser praktischer Leitfaden zur Ladeinfrastruktur für Energieunternehmen das große Bild.
Dieser Beitrag konzentriert sich darauf, wie AFIR und Energiegemeinschaften konkrete Chancen für versorgergetriebene Ladedienste schaffen.
AFIR-Anforderungen an Ladeinfrastruktur in Europa
AFIR ist die neue EU-Verordnung für Ladeinfrastruktur. Sie setzt verbindliche Ziele für die Mitgliedstaaten und betrifft Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur unmittelbar. Sie gilt auch für jedes Energieversorgungsunternehmen, das öffentliche Ladedienste betreibt oder ermöglicht.
Für AFIR-Konformität muss die Ladeinfrastruktur Folgendes umfassen:
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Roaming-Zugang über Netze hinweg, der Interoperabilität ermöglicht
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Offene Zahlungen über kontaktlose Karten oder mobile Wallets ohne Registrierung
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Mindestanforderungen an die Verfügbarkeit, um die Verfügbarkeit des Ladens zu sichern
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Standardisierte Kommunikationsprotokolle, darunter OCPP und OCPI
Wichtige Termine
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2025: Anforderungen an Hochleistungsladen beginnen entlang des TEN-T-Kernnetzes
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2027–2030: Ziele steigen für Abdeckung, Stationsleistung und Servicekontinuität
Energieunternehmen, die Ladeinfrastruktur aufbauen oder unterstützen, müssen sich an diesen Erwartungen ausrichten. Verzögerungen bei der Einführung der erforderlichen Technik können den Zugang zu künftigen Projekten oder öffentlicher Förderung versperren.
Dürfen Energiegemeinschaften Ladestationen betreiben?
Unter den Erneuerbare-Energien-Richtlinien der EU (RED II und III) dürfen Energiegemeinschaften Energie lokal erzeugen, verwalten und verteilen. Sie dürfen auch Ladeinfrastruktur entwickeln, besonders in Wohngebieten, ländlichen Räumen und an Orten mit Netzengpässen.
Das schafft für Energieunternehmen einen neuen Kanal, um:
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White-Label-Ladelösungen für den lokalen Einsatz bereitzustellen
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Abrechnungs-, Überwachungs- und Energiedatendienste anzubieten
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Gesteuertes Laden und Lastausgleich über eingebettete APIs zu ermöglichen
Energiegemeinschaften erhalten oft Förderung auf lokaler und EU-Ebene. Sie wachsen schnell und suchen Technik- und Energiepartner, die ihren Ladeausbau unterstützen.
Was passiert, wenn Energieunternehmen die AFIR-Regeln ignorieren?
Wer mit dem Handeln wartet, erhöht das Risiko, von der nächsten Welle der Ladeinfrastruktur ausgeschlossen zu werden.
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An AFIR-Konformität geknüpfte öffentliche Anreize gehen womöglich verloren
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Lokale und regionale Ladenetze wachsen womöglich ohne Ihre Dienste oder Technik
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Technische Standards werden verpflichtend, und die Nachrüstung nicht konformer Systeme verursacht höhere Kosten
Die Landschaft der Ladeinfrastruktur in Europa folgt einem festen regulatorischen Fahrplan. Wer die Anpassung aufschiebt, beschneidet seine künftigen Möglichkeiten.
Wie kann eMabler bei der AFIR-Konformität helfen?
eMabler hilft Energieunternehmen, die Konformität zu erreichen und Ladelösungen schnell zu starten.
Unsere API-first-Plattform unterstützt alle wesentlichen Anforderungen der geltenden EU-Vorschriften.
Wir bieten:
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volle Kompatibilität mit OCPP, OCPI und ISO 15118
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fertige Anbindung an Roaming-Netze und Zahlsysteme
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White-Label- und Co-Branding-fähige Ladeinfrastruktur
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tragfähige Backend-Infrastruktur mit Überwachung und Analyse
Unsere Plattform macht es einfach, neue Märkte zu bedienen, mit Gemeinschaften zusammenzuarbeiten und Ladedienste verlässlich und konform zu halten.
Jetzt handeln
AFIR und der Rahmen der Energiegemeinschaften formen die Ladeinfrastruktur in ganz Europa neu.
Energieversorger, die jetzt handeln, können die Führung beim Aufbau intelligenter, vernetzter und gemeinschaftsgetragener Ladedienste übernehmen.
eMabler gibt Ihnen die Werkzeuge, um es schnell zu tun. Unsere API-first-Plattform für Ladeinfrastruktur verbindet Ihre Infrastruktur mit Roaming-Netzen, unterstützt AFIR-konforme Standards, treibt offene Zahlungen an und ermöglicht White-Label-Laden für Energiegemeinschaften.
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