Warum Parkraumbetreiber in E-Laden investieren
July 8, 2025
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Autor: eMabler Team

Kurze Antwort
E-Laden eröffnet Parkraumbetreibern eine direkte Erlöschance, während die Nachfrage strukturell wächst: 2024 wurden weltweit über 17 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, die EU hat 422 Millionen € für Infrastruktur für alternative Kraftstoffe zugesagt, und AFIR schreibt Schnellladestationen an sicheren Parkplätzen entlang der TEN-V-Korridore vor. Der Geschäftsfall stützt sich auf Ladeentgelte und Premium-Preise für einzelne Stellplätze als direkte Erlöse, auf längere Verweildauer mit höheren Ausgaben vor Ort und auf eine stärkere Position in kommunalen Ausschreibungen, die zunehmend nachhaltige Infrastruktur verlangen. Drei Eigentumsmodelle stehen je nach Kapitaleinsatz zur Wahl: Betrieb in Eigenregie für volle Kontrolle über Preise und Daten, Charging-as-a-Service mit geringerem Anfangsaufwand und einem Dritten für den Betrieb sowie Partnerschaften mit Erlösbeteiligung mit einem Ladepunktbetreiber für stark frequentierte Standorte ohne hohen Kapitaleinsatz. Wer jetzt investiert, baut die Treue der Fahrenden auf und prägt die Nachfrage, bevor E-Laden vom Unterscheidungsmerkmal zur Selbstverständlichkeit wird.
Dieser Artikel geht auf jeden dieser Punkte im Detail ein.
Elektrofahrzeuge erobern die Straßen rasch.
2024 wurden weltweit über 17 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, mehr als 20 % aller Neuwagen. Prognosen gehen davon aus, dass 2025 mehr als 20 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft werden, über ein Viertel aller Neuwagen weltweit.
Für Parkraumbetreiber ist dieser Wandel eine große Chance.
Wer ein Elektrofahrzeug fährt, sucht gezielt nach Orten zum Laden, während er einkauft, arbeitet oder sich erholt. Die Nachfrage wächst, die Technik fürs E-Laden ist da, und Regierungen stützen den Ausbau mit Förderung und Vorschriften.
2025 hilft Ihnen E-Laden an Ihrem Standort dabei, neue Kundschaft zu gewinnen, die Auslastung zu steigern und zusätzliche Erlöse zu erschließen. Mehr noch: Es zeigt, dass Ihr Betrieb auf das eingeht, was Menschen heute erwarten.
Jetzt ist der Moment, Parkstellplätze in gut ausgelastete Ladepunkte zu verwandeln.
So geht es.
Welche Markttrends und Vorschriften zum E-Laden sind für Parkraumbetreiber wichtig?
Das Wachstum des Markts für Elektrofahrzeuge geschieht nicht für sich allein. Es wird getragen von politischen Vorgaben, Fördermöglichkeiten und verändertem Verhalten, die zusammen ein günstiges Umfeld schaffen, damit Parkraumbetreiber in Ladeinfrastruktur investieren.
Das sind die wichtigsten Treiber:
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Regulatorische Vorgaben: Die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) der Europäischen Union schreibt alle 60 km auf den Hauptkorridoren Schnellladestationen vor und verlangt Ladepunkte an sicheren Parkplätzen.
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Öffentliche Förderung: Im Februar 2025 hat die Europäische Kommission 39 Projekte in der gesamten EU ausgewählt und 422 Millionen € für den Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe bereitgestellt, darunter öffentliche Ladestationen und Wasserstofftankstellen.
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Nachhaltigkeitsziele von Unternehmen: Betriebe setzen sich ehrgeizige Netto-null-Ziele, was die Nachfrage nach Standorten mit E-Laden steigert, um Scope-3-Emissionen zu senken.
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Nachfrage der Verbraucher: Da viele Menschen keine Lademöglichkeit zu Hause haben, wächst die Abhängigkeit von öffentlichen und gemeinsam genutzten Ladestationen.
Zusammen sprechen diese Faktoren klar dafür, dass Parkraumbetreiber in Ladeinfrastruktur investieren, regulatorische Vorgaben erfüllen und neue Marktchancen nutzen.
Wie verdienen Parkraumbetreiber mit E-Laden Geld?
Über die Pflicht hinaus bringt E-Laden an Parkstandorten handfeste betriebliche Vorteile.
Von neuen Erlösquellen bis zu einem besseren Erlebnis für die Kundschaft sind die Vorteile vielfältig.
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Neue Erlösquellen: Ladeangebote erschließen Parkraumbetreibern neue Erlösquellen. Mit dem richtigen Aufbau steigert E-Laden die Einnahmen über Energieentgelte, Premium-Preise für einzelne Stellplätze und Zusatzdienste wie reservierte Plätze oder Treueprämien. Schon wenige Ladestationen verbessern die wirtschaftliche Leistung eines Standorts, vor allem, wenn sie zur Nachfrage und zu durchdachten Preisen passen.
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Längere Verweildauer: Wer ein Elektrofahrzeug fährt, verbringt an Ladestandorten meist mehr Zeit, was zu mehr Umsatz im Geschäft und mehr genutzten Diensten führt.
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Höhere Auslastung: Verlässliche Ladeangebote ziehen einen stetigen Strom an Fahrenden an und sichern eine gleichmäßige Auslastung auch in Randzeiten.
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Regulatorische Konformität: Wer früh in Ladeinfrastruktur investiert, steht in kommunalen Ausschreibungen besser da und vermeidet spätere Nachrüstkosten.
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Markenbild und ESG: Ladeangebote stärken den Ruf eines Standorts als vorausschauend und verantwortungsbewusst.
Eine Investition in Ladeinfrastruktur erfüllt nicht nur die heutige Marktnachfrage, sondern stellt Parkraumbetreiber auch auf dauerhaftes Wachstum und Rentabilität ein.
Was sind die besten Vorgehensweisen beim Aufbau von Ladestationen auf Parkflächen?
Damit E-Laden gelingt, brauchen Sie einen klaren Plan und von Anfang an den Blick auf die Nutzenden.
Gut gemacht, bringt E-Laden echten Wert. Es steigert die Zufriedenheit der Kundschaft, verbessert den Betrieb und bereitet Ihren Standort auf künftiges Wachstum vor.
So legen Sie den Grundstein:
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Beginnen Sie mit einer datenbasierten Standortanalyse. Sehen Sie sich an, wie Menschen Ihre Parkfläche über den Tag nutzen. Stimmen Sie Platzierung und Ladeleistung auf die typische Verweildauer ab. Schnellere Ladestationen in Bereichen mit kurzem Aufenthalt, Standardstationen in Bereichen mit längerem Aufenthalt.
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Setzen Sie auf gesteuertes Lastmanagement. Dynamisches Lastmanagement (DLM) hält Sie innerhalb Ihrer Netzgrenzen und versorgt zugleich mehrere Fahrzeuge effizient. Das hält die Anschlusskosten niedrig und den Energieeinsatz im Lot.
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Machen Sie das Bezahlen einfach. Binden Sie die Bezahlung fürs Laden in Ihre bestehenden Parksysteme oder Apps ein. Wenn Nutzende in einem Schritt anstecken, zahlen und parken, wird der Ablauf einfacher.
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Sorgen Sie für Sichtbarkeit und Zugang. Ladestellplätze sollten gut beleuchtet, klar gekennzeichnet und leicht zu finden sein. Das vermeidet Verwirrung, verhindert Zuparken und fördert die wiederholte Nutzung.
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Investieren Sie in eine mitwachsende Infrastruktur. Wählen Sie OCPP-konforme Ladestationen und ein flexibles Lademanagement. So halten Sie sich die Optionen für Erweiterungen und Anbindungen offen.
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Bleiben Sie bei der Wartung dran. Regelmäßige Prüfungen und Fernüberwachung halten Ihre Ladestationen verlässlich. Hohe Verfügbarkeit schafft Vertrauen und bringt Fahrende wieder.
Diese Vorgehensweisen helfen Ihnen, verlässliches und einfaches E-Laden zu bieten, das Ihrem Standort langfristig Wert verschafft und Ihre Kundschaft zufrieden hält.
Welche Förder- und Eigentumsmodelle gibt es für Ladeinfrastruktur?
Wie Sie Ihr Ladeangebot finanzieren und betreiben, ist ein praktischer Schritt, der bestimmt, wie viel Sie investieren, wie viel Kontrolle Sie behalten und wie schnell Sie starten. Verschiedene Modelle passen zu verschiedenen Anforderungen.
Diese sollten Sie sich ansehen:
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Betrieb in Eigenregie. Sie finanzieren und betreiben das gesamte Ladeangebot selbst. Das gibt Ihnen volle Kontrolle über Preise, Nutzungsdaten und Erlöse. Ideal, wenn Sie dauerhaft Wert aufbauen wollen und Kapital zur Verfügung haben.
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Charging-as-a-Service (CaaS). Ein Drittanbieter übernimmt Geräte, Aufbau und Software. Sie zahlen ein regelmäßiges Entgelt, und er betreibt das System. Dieses Modell senkt den Anfangsaufwand und vereinfacht den Betrieb.
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Partnerschaften mit Erlösbeteiligung. Sie tun sich mit einem Ladepunktbetreiber (CPO) zusammen, der die Ladestationen aufbaut und betreibt. Kosten und Gewinne werden geteilt, was sich für stark frequentierte Standorte ohne hohen Kapitaleinsatz eignet.
Jedes Modell bietet ein anderes Verhältnis von Investition, Kontrolle und Ertrag. Die beste Wahl hängt von Ihren Zielen, Ihrem Budget und davon ab, wie eng Sie selbst am Betrieb sein wollen.
Warum sollten Parkraumbetreiber jetzt in E-Laden investieren?
Der Zeitpunkt Ihres Einstiegs ins E-Laden zählt.
Dieser Markt wächst schnell, und ein früher Einstieg gibt Ihnen mehr Kontrolle darüber, wie Sie mit ihm wachsen.
Wer früh investiert, steht besser da, um sein Angebot zu prägen, Treue aufzubauen und späteren Druck zu vermeiden.
So sieht das in der Praxis aus:
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Heben Sie sich ab. E-Laden anzubieten, bevor es zur Norm wird, macht Ihren Standort zum bevorzugten Ziel. Es zeigt, dass Sie auf das eingehen, was Fahrende heute wollen.
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Bauen Sie Treue auf. Wer ein Elektrofahrzeug fährt, plant rund ums Laden. Sobald sie wissen, dass Ihr Standort verlässlich und einfach ist, kommen sie wieder.
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Vermeiden Sie spätere Engpässe. Wer vorausplant, hat Zeit, Genehmigungen zu sichern, Netzanforderungen zu klären und auf Änderungen der Vorgaben zu reagieren, ohne hetzen oder zu viel ausgeben zu müssen.
Parkraumbetreiber, die jetzt handeln, können die Nachfrage prägen, statt nur zu reagieren. Je früher Sie starten, desto größer Ihr Vorsprung.
Fazit
E-Laden wird rasch Teil dessen, was Fahrende beim Parken erwarten.
Wie gezeigt, erschließt es neue Wege zu Erlösen, füllt mehr Stellplätze und bedient die wachsende Nachfrage. Um das Beste daraus zu holen, brauchen Sie aber mehr als nur Ladestationen. Sie brauchen den richtigen Aufbau, abgestimmt auf Ihren Betrieb und Ihre Kundschaft.
eMabler unterstützt Parkraumbetreiber genau dabei. Unsere Plattform verbindet das E-Laden mit den Systemen, die Sie bereits nutzen. Sie behalten die volle Kontrolle über Preise, Bezahlung und das Erlebnis der Nutzenden, während wir im Hintergrund die technische Komplexität übernehmen.
Bereit, E-Laden zum Teil Ihrer Parkstrategie zu machen? Sprechen Sie mit uns und bauen Sie einen Aufbau, mit dem Sie den Wandel zur Elektromobilität anführen.